Zwischen strategischem Zielbild und operativem Betrieb eine verbindliche Gestaltungsebene schaffen
Eine FM-Strategie beschreibt Richtung, Ziele und Prioritäten. Für die Umsetzung muss jedoch konkretisiert werden, wie die zukünftige Organisation tatsächlich funktionieren soll. Ein Target Operating Model – TOM – verbindet Rollen, Prozesse, Services, Systeme, Daten, Governance und Dienstleister zu einem Gesamtmodell. FM-Connect.com nutzt das TOM als Brücke zwischen strategischer Entscheidung und späterer Detailkonzeption. Es beschreibt nicht jede Arbeitsanweisung, legt aber die wesentlichen strukturellen Prinzipien fest, nach denen Facility Management zukünftig organisiert und gesteuert werden soll.
Zielbetriebsmodell für strategisches Facility Management
Organisation, Prozesse und Technologie nicht unabhängig voneinander gestalten
Eine neue Organisationsstruktur allein verändert den Betrieb noch nicht. Rollen benötigen Prozesse, Prozesse benötigen Informationen und Systeme, und externe Dienstleister müssen in diese Struktur eingebunden werden. FM-Connect.com entwickelt das Target Operating Model deshalb multidimensional. Veränderungen in einem Bereich werden auf ihre Folgen für andere Bereiche geprüft. Ein zentraler Service Desk verändert beispielsweise Kommunikationswege, Datenanforderungen, Verantwortungen und möglicherweise Dienstleisterverträge. So entsteht ein in sich konsistentes Zielbetriebsmodell statt mehrerer voneinander unabhängiger Teilkonzepte.
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| Organisation | Wer übernimmt welche Rolle? | Zielorganisation |
| Prozesse | Wie wird gearbeitet? | Prozessmodell |
| Services | Was wird bereitgestellt? | Servicearchitektur |
| Daten | Welche Informationen werden benötigt? | Datenmodell |
| Systeme | Was unterstützt die Prozesse? | Systemarchitektur |
| Governance | Wie wird entschieden und kontrolliert? | Steuerungsmodell |
Sourcingentscheidungen in die zukünftige Gesamtorganisation einbetten
Ein TOM zeigt nicht nur interne Strukturen, sondern auch die Rolle externer Dienstleister. FM-Connect.com legt fest, welche Kompetenzen beim Auftraggeber verbleiben, welche Leistungen ausgelagert werden und wie Steuerung, Eskalation und Datenhoheit organisiert sind. Damit wird verhindert, dass ein Outsourcing zwar operative Aufgaben verlagert, aber keine funktionierende Auftraggeberorganisation geschaffen wird. Sourcing wird als Bestandteil des Zielbetriebsmodells und nicht als isolierte Beschaffungsentscheidung verstanden.
Unterschiede zwischen Ist- und Zielbetrieb systematisch in Transformationsmaßnahmen übersetzen
Das Target Operating Model ermöglicht einen strukturierten Gap-Vergleich. Welche Rollen fehlen? Welche Prozesse müssen vereinheitlicht werden? Welche Systeme oder Daten sind noch nicht vorhanden? FM-Connect.com leitet aus diesen Lücken konkrete Transformationspakete ab. Dabei wird zwischen notwendigen Voraussetzungen für den Zielbetrieb und späteren Optimierungsmaßnahmen unterschieden. Das TOM wird so unmittelbar zur Grundlage der Strategie-Roadmap und schafft eine nachvollziehbare Verbindung zwischen langfristigem Zielbild und kurzfristiger Projektplanung.
Einzelprojekte konsequent an einem gemeinsamen strategischen Betriebsmodell ausrichten
Ohne ein gemeinsames TOM können Digitalisierung, Sourcing, Flächenmanagement und Organisationsprojekte jeweils eigene Zielbilder entwickeln. FM-Connect.com verwendet das Modell deshalb als strategischen Referenzpunkt. Neue Maßnahmen werden darauf geprüft, ob sie die gewünschte Gesamtorganisation unterstützen oder neue Inkonsistenzen erzeugen. Gleichzeitig kann das TOM bei wesentlichen Strategieänderungen aktualisiert werden. Es wird damit zum zentralen Architekturmodell für die langfristige Weiterentwicklung des Facility Managements.